POL-HH: 180810-4. Nach Streitigkeiten und körperlicher Auseinandersetzung in Hamburg-Billstedt: scharfe Schusswaffe gefunden

Hamburg (ots) – Tatzeit: 09.08.2018, 15:20 Uhr Tatort: Hamburg-Billstedt, Billstedter Hauptstraße

Eine Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeikommissariats 42 wurde gestern Nachmittag auf eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen aufmerksam. Im Rahmen des mit 13 Funkstreifenwagen geführten Polizeieinsatzes stellten die Beamten eine scharfe Schusswaffe sicher.

Nach den ersten Erkenntnissen kam es in einem Café zunächst zu verbalen Streitigkeiten zwischen mehreren Personen und einem 45-jährigen Angestellten eines Geschäfts. Es ging offenbar um finanzielle Streitigkeiten.

Die Streitigkeiten eskalierten dann insofern, als der 45-Jährige in ein Nachbargeschäft flüchtete und mit seinem 25-jährigen Sohn und ausgerüstet mit einem Besenstiel zurückkam. Gemeinsam mit weiteren Personen attackierten sie einen der vorherigen Gesprächspartner dann körperlich. Hierauf wurde die zufällig vorbei fahrende Funkstreifenwagenbesatzung aufmerksam.

Bei dem Attackierten handelt es sich um einen 45-jährigen Türken. Bei ihm fanden die Beamten ein Messer, das sie sicherstellten.

Bei einem der Begleiter des Angegriffenen handelt es sich um einen 60-jährigen Aserbaidschaner. Bei ihm fanden die Beamten eine geladene, scharfe Schusswaffe, die sie ebenfalls sicherstellten. Darüber hinaus hatte er mehrere Kreditkarten und Ausweise bei sich, die allerdings auf andere Personen ausgestellt waren.

Zwei weitere mutmaßliche Begleiter der beiden flüchteten und konnten nicht mehr angetroffen werden.

Der Attackierte und sein Begleiter wurden wegen des Verdachts der Nötigung und der Bedrohung zunächst vorläufig festgenommen. Im weiteren Verlauf wurden sie mangels Haftgründen aber wieder entlassen.

Hinsichtlich des Angriffs auf den 45-Jährigen wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gesondert ermittelt, unter anderem gegen den 45-Jährigen und dessen Sohn.

Der 60-Jährige muss sich darüber hinaus wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Die Ermittlungen der Beamten des zuständigen Landeskriminalamts 161 dauern an.

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