Bundespolizeidirektion München: Zusammenfassung mehrerer Delikte – Bundespolizei ermittelt in einigen Fällen

München (ots) – Am Donnerstag (16. November) kam es im Aufgabenbereich der Bundespolizeiinspektion München zu mehreren verschiedenen Straftaten. Die jeweiligen Ermittlungen wurden eingeleitet.

Hauptbahnhof – Gegen 00:50 Uhr kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 68-jährigen Deutschen, einem 18-jährigen Deutschen und einem 19-jährigen Syrer. Der 18-Jährige hatte in einem Supermarkt im Hauptbahnhof München eine Flasche fallen lassen, was für den 68-Jährigen der Anlass war, den jungen Mann und seine Begleiter zu beleidigen. Der 18-Jährige aus Gröbenzell filmte die Beleidigungen mit seinem Handy, woraufhin der 68-jährige Münchner ihm dieses aus der Hand schlug. Dabei wurde das Handy beschädigt. Weiterhin ergriff der im Stadtteil Bogenhausen Lebende den Syrer an den Händen und fügte diesem dabei kleine blutende Wunden am Finger zu. Der Münchner erhielt eine Strafanzeige wegen Beleidung, Sachbeschädigung und Körperverletzung.

Hauptbahnhof – Ein 52-jähriger Ire kam gegen 16:00 Uhr auf die Wache der Bundespolizei München am Hauptbahnhof und gab an, dass ihm sein Rucksack, welchen er nur für einen Moment vor einem Geschäft im Bahnhof hätte unbeaufsichtigt lassen, gestohlen worden sei. Den Wert des Inhaltes bezifferte der Mann auf 1.750 Euro.

Ostbahnhof – Die Zugbegleiterin einer Regionalbahn meldete sich gegen 15:45 Uhr beim Bundespolizeirevier München Ost und informierte über zwei „Schwarzfahrer“. Ein 27-jähriger Pakistani und ein 26-jähriger Afghane waren ab Mühldorf am Inn in der Bahn Richtung München mit einem Bayernticket unterwegs. Dieses war zwar für zwei Personen gekauft worden, jedoch passten die eingetragenen Namen nicht zu den Personalien der vorzeigenden Männer. Als die Zugbegleiterin kurz vor der Zugeinfahrt am Ostbahnhof das Ticket noch einmal forderte, sah sie, dass die eingetragenen Personalien geändert wurden. Die Männer aus den Landkreisen Mühldorf und München erhielten eine Strafanzeige wegen Betrug, Urkundenfälschung und Erschleichen von Leistungen.

Dachau – Gegen 1 Uhr morgens war ein 23-Jähriger aus Sierra Leone mit der Regionalbahn von München Richtung Ingolstadt unterwegs. Bei der Fahrscheinkontrolle durch den Zugbegleiter verweigerte der Reisende die Herausgabe eines Personaldokumentes, welches zum Abgleich der Identität des Reisenden mit den Angaben auf dem vorgezeigten Bayernticket nötig war. Es kam es zum verbalen Streit zwischen den Männern. Daraufhin sollte der 23-Jährige aus dem Landkreis Unter-allgäu am Bahnhof Dachau von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden. Dem leistete er jedoch nicht folge, sondern begann den Zugbegleiter und inzwischen anwesende Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit zu beleidigen. Der Asylbewerber wurde zwangsweise aus dem Zug gebracht. Am Bahnsteig in Dachau riss er plötzlich an der Krawatte des Zugbegleiters, welche glücklicherweise einen Sicherheitsverschluss hatte. Weiter zog er einem Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit am Schal, welcher jedoch nicht verknotet war und damit auch nur vom Hals glitt. Es kam zu keinen Verletzungen. Wie sich später herausstellte stimmten die Personalangaben auf dem Bayernticket. Durch den Vorfall kam es zu Verspätungen im Bahnverkehr. Den 23-Jährigen erwartet eine Strafanzeige wegen versuchter Körperverletzung und Beleidigung.

Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26. Telefonisch sind wir www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontak

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