Bundespolizeidirektion München: Mutmaßliche Urkundenfälscher auf A7 – Bundespolizei nimmt Kosovaren und Iraker fest

A7 / Füssen (ots) –

Am Mittwoch (29. März) hat die Bundespolizei auf der A7 gleich zwei mutmaßliche Urkundenfälscher festgenommen. Es handelt sich um einen Kosovaren und einen Iraker. Die gefälschten Dokumente wurden beschlagnahmt.

In den Morgenstunden stoppten die Bundespolizisten in der Kontrollstelle bei Füssen einen Pkw mit deutschen Kennzeichen. Der Beifahrer des Wagens legte den Beamten seine kosovarischen Papiere vor. Einen gültigen Aufenthaltstitel oder ein Visum hatte der 33-Jährige nicht dabei. Vielmehr versuchte der Mann, sich die Einreise mit einer gefälschten italienischen Identitätskarte zu erschleichen. Er wurde wegen Urkundenfälschung angezeigt. Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft hatte der Festgenommene eine Sicherheitsleistung in Höhe von 150 Euro zu zahlen. Die Bundespolizei verweigerte dem Kosovaren die Einreise. Er musste das Land noch am selben Tag verlassen.

Ebenfalls auf der A7 kontrollierten Bundespolizisten die Insassen eines in Deutschland zugelassenen Mietfahrzeugs. Der Fahrer wies sich mit einem niederländischen Flüchtlingspass aus. Schnell stellte sich heraus, dass das vorgezeigte Dokument manipuliert worden war. Der gebürtige Iraker erhielt eine Anzeige wegen Urkundenfälschung. Bevor der 30-Jährige die Heimreise nach Eindhoven (Niederlande) antreten durfte, musste er 800 Euro zur Sicherung des Strafverfahrens hinterlegen.

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